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Kalte Duschen und Bäder tauchen in medizinischen, populärwissenschaftlichen und sogar popkulturellen Quellen auf. Verschiedene Personen aus Wissenschaft und Gesellschaft (darunter auch einige Sportler, Reisende und Prominente) empfehlen diese Form der Hydrotherapie. Sie sprechen von vielfältigen Wirkungen, aber was steckt wirklich dahinter?

Hormesis

Dieser Begriff bezeichnet Phänomene oder Substanzen, die in hohen Dosen schädlich für den Menschen sind, in niedrigen Dosen jedoch eine positive Wirkung haben. Man könnte es mit dem Sprichwort „Was dich nicht umbringt, macht dich stärker“ vergleichen. Vereinfacht gesagt, kann eine kleine, kontrollierte Dosis die Körperfunktionen anregen und so die Leistungsfähigkeit verbessern. Das einfachste Beispiel im Zusammenhang mit dem Immunsystem ist die Wirkung von Impfstoffen (abgetötete oder abgeschwächte Krankheitserreger in Impfstoffen bewirken die Entwicklung einer Immunität im Körper; würden lebende Krankheitserreger eindringen, würden sie eine Krankheit auslösen). e.g(Masern). Es wird angenommen, dass kalte Duschen oder Bäder in kontrollierter Menge zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Der Kontakt mit Kälte bewirkt die Aktivierung der Nervenfunktionen des sympathischen und parasympathischen Nervensystems.

Anpassung an oxidativen Stress

Der menschliche Körper verfügt über zahlreiche Abwehrmechanismen, darunter die Neutralisierung freier Radikale. Freie Radikale gelten allgemein als schädlich, und das stimmt zum Teil – sie können Krankheitserreger bekämpfen. Sind sie jedoch in zu großer Menge vorhanden, können sie weitreichende negative Auswirkungen haben. Oxidativer Stress entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen der Menge reaktiver Sauerstoffspezies und deren Abbau gestört ist. Dies spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung verschiedener Krankheiten, beispielsweise Arteriosklerose und Alzheimer. Kalte Duschen können die Anpassungsfähigkeit des Körpers an oxidativen Stress verbessern. Das bedeutet, dass seine Fähigkeit, den schädlichen Auswirkungen freier Sauerstoffradikale zu widerstehen, gestärkt wird. Zusätzlich wird die Produktion von Glutathion, einem der stärksten Antioxidantien, angeregt.

Wirkung auf die Blutgefäße, schmerzlindernde Wirkung

Niedrige Temperaturen führen zur Kontraktion (Verengung) des Unterhautgewebes und der Blutgefäße. Dies ist ein Reflex, der den Wärmeverlust des Körpers verhindert. Nervenleitung und die Freisetzung von Schmerzmediatoren werden reduziert. In der nächsten Phase der Kältereaktion kommt es zur Gefäßerweiterung und verstärkten Durchblutung der Haut, wodurch die Durchblutung und somit die Körpertemperatur ansteigt. Daraus lässt sich schließen, dass kalte Duschen schmerzlindernd wirken und sich positiv auf den Kreislauf auswirken.

Regeneration nach dem Training – die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse

Im April 2018 wurde in der Fachzeitschrift eine Metaanalyse zu den Auswirkungen verschiedener Regenerationsmethoden auf den Körper veröffentlicht. Grenzen der Physiologie Dies ist die genaueste Forschungsmethode, basierend auf der Analyse früherer Veröffentlichungen, in diesem Fall über 70 Jahre. Zehn der beliebtesten Regenerationsmethoden wurden verglichen, darunter auch das Eintauchen in kaltes Wasser ( Es (Man kann annehmen, dass eine kalte Dusche bis zu einem gewissen Grad wie ein vollständiges Eintauchen wirken kann) und kalt-warme Duschen ( Wechselwassertherapie Im Falle von kaltem Wasser wurde ein signifikanter Effekt auf die Verringerung der empfundenen Müdigkeit festgestellt, insbesondere nach intensiver Anstrengung (e.gNach Wettkämpfen und Rivalitäten wurde eine Linderung von Muskelkater (DOMS, verzögert einsetzender Muskelkater, der etwa einen Tag nach dem Training auftritt) beobachtet. Der Wechsel zwischen kaltem und warmem Wasser wirkte sich positiv auf den Muskelkater aus, nicht jedoch auf die Ermüdung. Eine weitere positive Beobachtung war ein Rückgang des Kreatinkinase-Spiegels im Blut (ein Indikator für den Muskelabbau) und eine Schmerzlinderung.

„Wir alle besitzen die Kraft zur Heilung – einen inneren Arzt, wir haben ihn nur vergessen.“

Eine bemerkenswerte Persönlichkeit im Zusammenhang mit Kälte ist Wim Hof, bekannt als der „Iceman“. Im Alter von sieben Jahren schlief er im Schnee ein und erlitt eine Unterkühlung. Dieses Ereignis prägte sein Leben: Einige Jahre später, so sagt er selbst, verspürte er ein inneres Bedürfnis und begann, in kaltem Wasser zu schwimmen, barfuß im Schnee zu laufen und Dinge zu tun, die normalerweise zu Unterkühlung führen. 2007 unternahm er den Versuch, den Mount Everest nur mit Shorts bekleidet zu besteigen, und beendete den Aufstieg aufgrund einer Verletzung auf 7.400 Metern Höhe. Vier Jahre später zeigten Tests, dass er sein Nerven- und Immunsystem kontrollieren konnte. Er behauptete, dies sei allein Meditation und Konzentration zu verdanken. Weltweit haben Tausende von Anhängern versucht, seinen Weg zu einem gesunden Leben nachzuahmen. Diese Methode konzentriert sich auf drei Faktoren: Atemkontrolle, Meditation und die bereits erwähnte Kälteexposition.

Es gibt Hypothesen über die positive Wirkung von kalten Duschen auf die Linderung von Symptomen chronischer Müdigkeit, Depressionen und anderer psychischer Erkrankungen. Obwohl dies noch nicht wissenschaftlich belegt ist, ist es angesichts der Tatsache, dass bis zu 1,5 Millionen Polen und 350 Millionen Menschen weltweit an Depressionen leiden, sinnvoll, diese Form der Hydrotherapie als mögliche Unterstützung einer adäquaten Behandlung in Betracht zu ziehen. Dies gilt insbesondere, da sie kostengünstig und zeitsparend ist. Angesichts der bereits nachgewiesenen positiven Auswirkungen auf den Körper sind kalte Duschen definitiv eine Überlegung wert. Die Unterstützung der körpereigenen Anpassung an Stresssituationen auf Basis der Hormesis scheint dabei ein Schlüsselfaktor zu sein.

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